1. Aufnahmeverfahren und Gruppeneinteilung

a) Anmeldung
Die aktuelle Anmeldezeit ist jeden Mittwoch, zwischen 14.00 und 15.30 Uhr.

Diese Zeit können die Eltern zur Information aber auch der konkreten Anmeldung nutzen. Die Besichtigung des Kindergartens ist in der Regel für den Einführungselternabend geplant.

b) Einteilungsverfahren und Warteliste
Die Gruppen werden alters- und Geschlechts gemischt eingeteilt. Die Wünsche der Eltern werden, so weit möglich berücksichtigt. Die Gruppenstärke beträgt maximal derzeit in der Kindergartengruppe 28 Kinder, in der Krippengruppen-und Mischgruppe bei 15 Kindern.

c) Anmeldetag
Für diesen Tag werden alle nötigen Unterlagen und Informationsmaterialien vorbereitet, mögliche Fragen besprochen und eventuelle Änderungen in den Verträgen unterschrieben.

d) Einführungselternabend
Alle „neuen“ Kiga-Eltern werden schriftlich zu diesem Informationsabend eingeladen. Folgende Themen werden dabei besprochen:

  • Vorstellen des Kindergartenteams und der Gruppeneinteilung
  • Eingewöhnung im Kindergarten ab September - wie wollen wir sie organisieren
  • Zeit für Fragen der Eltern
  • Schnuppernachmittag und Besuchsvormittage vorstellen
  • Termine für den Schnuppernachmittag, -Vormittag und den Beginn im September werden vereinbart
  • Infoblatt mitgeben

e) Schnuppertage und Neubeginn
Zum ersten Kennenlernen von Gruppe, Kindergarten/Krippe und Gruppenpersonal findet an einem vereinbarten Nachmittag ein gemeinsamer Spielnachmittag für die „neuen Kinder“ und die "alten Zwergenkinder" mit ihren Eltern statt. Die Dauer beträgt ca. 2 Stunden.
Zum leichteren Eingewöhnen dürfen die neuen Kinder für ca. 2 Stunden am Vormittag in den Gruppenalltag hinein schnuppern. Je nach Situation können die Eltern dabeibleiben oder nach Hause fahren.
Erfahrungsgemäß kann man dem Kind die Eingewöhnungszeit durch einen gestaffelten Beginn im September erleichtern, d.h. es sind nie mehr als zwei neue Kinder da. Der September ist "Eingewöhnungsmonat".

f) Abmeldung
Die Abmeldung von der Kita muss schriftlich, 4 Wochen zum Ersten erfolgen. Dabei müssen die Fristen eingehalten werden. Bei Schuleintritt werden die Kinder automatisch abgemeldet.

g) Elternbefragung
Die Eltern unserer Einrichtung haben während des Kindergartenjahres die Möglichkeit, durch einen gezielten Fragebogen ihre Kritik, Wünsche und Bedürfnisse in schriftlicher Form zu äußern.

 

2. Schließtage

Unsere Einrichtung hat insgesamt 30 Schließtage und ist im August geschlossen.
Die verbleibenden Schließtage werden in Absprache von Kindergartenpersonal, Träger und Elternbeirat festgelegt und genehmigt. Die aktuelle Regelung für das jeweilige Jahr entnehmen Sie dem Elternbrief zu Beginn des Kindergartenjahres oder dem Aushang im Eingangsbereich.
Während der Oster- und Pfingstferien bietet der Kindergarten einen Bereitschaftsdienst an. Dieser Feriendienst ermöglicht dem Personal Urlaub und Überstunden abzubauen.
Außerdem können und sollen die Kinder auch Ferien machen.
Diese Regelung hat sich erfahrungsgemäß seitens Eltern, Kinder und Personal gut bewährt. Im Januar werden Listen zur Bedarfsermittlung ausgehängt, in die sich jeder einschreiben kann.

 

3. Unter 3-jährige Kinder in der Einrichtung

Seit 1. Oktober 2011 bzw. 1.September 2014 haben wir bei uns in der Einrichtung eine Krippengruppe und eine Mischgruppe.

Um den „Kleinen“ den Einstieg in den Krippenalltag zu erleichtern, sind folgende Punkte für uns wichtig:

  • eine sanfte Eingewöhnung mit den Eltern 
  • gestaffelter Beginn 
  • eine verkürzte Gruppenzeit in den ersten Tagen und Wochen; die Steigerung des Zeitfaktors wird dem Rhythmus des Kindes angepasst
  • am Anfang eine feste Bezugsperson in der Gruppe
  • ausreichend Spielmaterial für diese Altersstufe
  • Rückzugsmöglichkeiten für Ruhephasen
  • angepasster Tagesablauf 
  • angepasste pädagogische Angebote dem Alter entsprechend / feste Rituale zur Sicherheit
  • Gestaltung des Gruppenraums (z.B. Spielmaterial der „Kleinen“ in erreichbarer Höhe, gefährliche Gegenstände sichern, übersichtliche Raumgestaltung)
  • Raum und materielle Ausstattung zum Wickeln

 

4. Jahresplanung / Projektarbeit

Zu Beginn eines jeden Kitajahres findet eine Jahresplanung statt. Dabei werden Termine und verschiedene Schwerpunkte vom pädagogischen Personal für das kommende Jahr festgelegt.

 

5. Feste und Feiern

Ziele unserer Feste sind z.B.: 

  • ein schönes, bleibendes Erlebnis gestalten und erleben können
  • Freude und Spaß mit Eltern und Freunden
  • Brauchtum pflegen und weitergeben
  • Gemeinschaft erleben

Während des Jahres werden verschiedene Aktionen oder Feste angeboten. Dabei wird versucht, die Wünsche der Eltern zu berücksichtigen. Das Kindergartenteam hat sich aufgrund der vielen Vorbereitungen und des Aufwandes dafür entschieden nicht jedes Jahr ein Sommerfest abzuhalten.
Einen großen Stellenwert nehmen Geburtstag, Namenstag und religiöse Feste aus dem Jahresablauf ein, wie z.B. St. Martin, St. Nikolaus, Elisabeth, Weihnachten und Ostern.

 

6. Anwesenheit im Kindergarten

a) Bring- und Abholzeiten
Der Frühdienst wird in einer Gruppe für alle Schichtkinder angeboten. 

b) Bring- und Abholsituation
Zwischen der Bring- und Abholzeit ist aus Sicherheitsgründen die Haustüre abgeschlossen. Es besteht aber die Möglichkeit zu läuten.

Abholberechtigte Personen außer den Eltern sind:

  • schriftlich bevollmächtigte Personen
  • beauftragte Personen die vorher mündlich mitgeteilt wurden und in eine Gruppenliste eingetragen wurden
  • Kinder / Geschwister ab 12 Jahre

c) Entschuldigung bei Krankheit
Falls ein Kind nicht in den Kindergarten kommt (Krankheit oder andere Gründe), sollte es immer entschuldigt werden. Dies kann bereits einen Tag vorher mündlich oder am selben Tag telefonisch geschehen. Die Nachrichten werden persönlich entgegengenommen. Es ist zu beachten, dass bei ansteckenden Krankheiten ein ärztliches Attest erforderlich ist wenn die Kinder wieder kommen. (siehe Anhang Infektionsschutzgesetz)

 

7. Exemplarischer Tagesablauf

  • Bringzeit / Freispielzeit
  • Morgenkreis 
  • Frühstückspause
  • 10.00 - 11.30 Uhr Freispiel und Angebote
  • Aufräumen / Abholzeit / Freispiel

 

8. Brotzeit 

Allen Gruppen ist es wichtig den Kindern genügend Zeit und Raum für die Brotzeit zu geben. Es brauchen keine Getränke mitgenommen werden, da Tee, Milch, Wasser und Saftschorlen bereit stehen.
Bei besonderen Anlässen, wie gesundes Frühstück, Geburtstage, Feste z.B. Nikolaus gestalten wir einen feierlichen Rahmen und treffen mit den Kindern die nötigen Vorbereitungen.
Tische decken und schmücken, Tischgebet, Buffet, essen in der Gemeinschaft lassen immer wieder gute und gepflegte Esskultur erleben.

Tipps für unsere Eltern zur Auswahl der Brotzeit:

  • keine Süßigkeiten mitgeben (auch keine Milchschnitten und ähnliches)
  • die Brotzeit abwechslungsreich und appetitlich gestalten, z.B. Brot, Obst, Müsli, Joghurt
  • nur kleine Joghurts mitgeben oder zu Hause in Gläser umfüllen, da große Joghurts 
  • meisten stehen bleiben
  • Kuchen und Cornflakes bitte nur 1-2 mal pro Woche 
  • 1 mal im Monat findet das gesunde Frühstück statt

Gesundheitlicher Aspekt:
Wir haben oft Kinder die nichts Süßes essen dürfen, da sie z.B. an Neurodermitis erkrankt sind, deshalb immer wieder der Apell an alle Eltern“ keine Süßigkeiten in den Kindergarten mitgeben“.

 

9. Angebote

Während des Vormittags finden verschiedene Angebote statt. Dies kann mit der Gesamtgruppe sein (z.B. beim Morgenkreis/Stuhlkreis) oder aber auch mit einer Teilgruppe. Mit einer Teilgruppe kann man intensiver mit den Kindern an bestimmten Themen arbeiten und es bleibt mehr Zeit und Aufmerksamkeit für den Einzelnen.
Noch intensiver und individueller ist die Einzelkindförderung, bei der das einzelne Kind und seine Fähigkeiten im Fordergrund stehen.

Für die Angebote stehen uns folgende Räume zur effektiven Nutzung zur Verfügung:

  • Gruppenräume 
  • Turnraum
  • Bewegungsbaustellen
  • Küche
  • Vorraum von Büro
  • Außenanlagen
  • Eingangsbereich

Wie ein Angebot durchgeführt und umgesetzt wird, hängt von der Gruppensituation, dem Zeitfaktor und dem Thema ab. Es wird vom Gruppenpersonal situationsbedingt entschieden.

 

10. Geburtstag / Namenstag

Wir feiern gemeinsam in der Gruppe den Geburtstag. Jede Gruppe legt den Ablauf der Feier selbst fest. Das Geburtstagskind darf an diesem Tag etwas zur Feier mitbringen. Vom Kindergarten gibt es ein kleines Geschenk. Genaue Informationen stehen im Infoblatt.

Der Namenstag wird individuell in der Gruppe gefeiert. Das Kind braucht an diesem Tag nichts mitzubringen. Wenn uns die Eltern den Namenstag des Kindes mitteilen, erleichtert dies unsere Arbeit.

 

11. Turnen

Einmal pro Woche gehen wir mit den Kindern zum Turnen in unseren Turnraum. Wir turnen mit verschiedenen Geräten ( Bank, Ball, Matten, Seilen … ), machen Erlebnisturnstunden oder auch verschiedenste Bewegungsspiele. Durch gezielte Angebote wie Gleichgewichtsübungen, Raumerfahrungen usw. bekommen die Kinder eine gute Schulvorbereitung. Den jeweiligen Turntag findet man an der Pinnwand der Gruppe.

 

12. Integration

Um Integration möglich zu machen, werden wenn nötig, Gruppenstärken verändert oder Zusatzkräfte angestellt. Nur so kann man dem intensiven Betreuungsbedarf der behinderten oder von Behinderung bedrohten Kinder in ihrer Individualität gerecht werden.

 

13. Experimentieren

Kinder lernen über greifen zum Begreifen. Alles was sie erlebt oder gesehen/gefühlt haben, ist für sie leichter zu verstehen und zu verarbeiten. Sie sollen an den Experimenten Spaß und Freude haben und dabei die Vielfalt der Möglichkeiten entdecken. Durch Kreativität / Experiment entwickelt sich Intelligenz bzw. logisches Denken.

Unsere Ziele sind z.B.:

  • physikalische Gesetzmäßigkeiten / Naturgesetzmäßigkeiten spielerisch entdecken und verstehen; das Interesse daran wecken;
  • Zusammenhänge erkennen und näher bringen

Dies geschieht durch gezielte Experimente zu aktuellen Themen, durch Beobachtungen in der Natur und dem eigenen Lebensraum oder durch eigenes ausprobieren mit verschiedenen Materialien.

 

14. Vorschulkinder / Schlaufüchse

Für unsere Vorschulkinder finden zu den Schlaufuchstagen“ noch „besondere“ Angebote statt. Sie freuen sich bereits darauf zu den „Großen“ zu gehören, was mehr Verantwortung und bestimmte Privilegien mit sich bringt.

Dies sind zum Beispiel:

  • wöchentliche Arbeitseinheit
  • Heft mit gesammelten Werken z.B. „ich - selbstbewusst“
  • Geburtstagskalender mit verschiedenen Techniken gestalten
  • Besuche in der Schule 
  • Erste-Hilfe-Kurs
  • Thematische Aktionen die sich anbieten, z.B. ein Besuch in der Bücherei
  • Übernachten auf der Saldenburg (mit Schatzsuche)
  • Schulkindpass

 

15. Kooperation Kindergarten und Grundschule

Die Vorschulkinder unserer Einrichtung dürfen im letzten Kindergartenjahr mehrmals schöne Kontakte/Erlebnisse mit der Schule erleben. Dazu werden wir von den Lehrern kontaktiert, Einzelheiten besprochen und dann umgesetzt.

 

16. Beobachtungsinstrumente Perik / Seldak / Sismik

In unserer Einrichtung werden diese und krippenspezifische Beobachtungsbögen für die Kinder geführt, um die Entwicklung systematisch zu begleiten und zu unterstützen.
Eine wichtige Rolle spielt für uns dabei die Beobachtung, um die Gesamtentwicklung des Kindes zu erkennen, zu fördern und erfolgreiches Lernen zu ermöglichen.

 

17. Freispiel

Das Freispiel ist uns als Team sehr wichtig. Eine genaue Darstellung ist zu finden unter Punkt 2. „Leitziele der Einrichtung und der pädagogischen Arbeit“ mit dem Unterpunkt 2 „Das Bild vom Kind“ oder ganz einfach im Infoblatt.