1. Pfarrgemeinde

Die katholische Kirchenstiftung St. Vitus ist Träger des Kindergarten St. Elisabeth. Es wird gemeinsam angestrebt personelle, räumliche und finanzielle Voraussetzungen für ein gutes Arbeiten im Kindergarten zu schaffen. 
Um sich als Kindergarten auch in die Pfarrgemeinde einzubringen nehmen wir an wichtigen kirchlichen Veranstaltungen teil, z.B. Glockensegnung, St. Martin…. 
Aktuelle Themen und Informationen werden im Pfarrbrief abgedruckt.

 

2. Gemeinde / Öffentlichkeit

Der Kindergarten nimmt in der Gemeinde / Öffentlichkeit seinen Platz ein. Dies geschieht durch:

  • Informationen im Amtsblatt
  • Zeitungsartikel die über aktuelle Themen im Kindergarten berichten
  • Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister, Gemeindemitarbeitern
  • Das Thematisieren von Berufen und aktuellen Themen aus dem Gemeindeleben im Kindergarten
  • Beteiligung an öffentlichen Veranstaltungen, z.B. Christkindlmarkt

 

3. Schule

Zwischen Schule und Kindergarten findet eine Zusammenarbeit statt, die rechtsmäßig abgesichert und erwünscht ist. 

Ziele sind dabei:

  • Erleichterung des Übergangs vom Kindergarten zur Grundschule
  • Vertrauensbasis aufbauen
  • Kennen lernen der Kinder
  • Erfahrungsaustausch
  • Begegnung mit kindergartenspezifischen Förderinhalten und Arbeitsweisen

Die Zusammenarbeit sieht folgendermaßen aus:

  • die Lehrkräfte besuchen die Schulanfänger im Kindergarten
  • die Schulanfänger besuchen die Schule mit dem Kindergartenpersonal
  • die Schulanfänger dürfen allein für einen Vormittag am Schulalltag teilnehmen
  • Einladung zu Schulveranstaltungen wie z.B. Wandertag, Sommerfest, Projekttage…

Für Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund, die über keine oder unzureichende Deutschkenntnisse verfügen, wird eineinhalbe Jahre vor dem Schuleintritt von Schule und Kindergarten eine Sprachförderung durchgeführt. Die Sicherstellung dieser Förderung ist allerdings von der Teilnehmerzahl abhängig.
(Eine Freistellung der Lehrkraft seitens der Schule ist erst ab einer bestimmten Teilnehmerzahl möglich.)

 

4. Kindergarten Rappenhof

Der Kindergarten Rappenhof und Tittling stehen unter der gleichen Trägerschaft. Bei Veranstaltungen bezüglich der Pfarrgemeinde beteiligen sich die beiden Kindergärten nach Möglichkeit Hand in Hand.

 

5. Jugendamt

Das Jugendamt ist Aufsichtsbehörde des Kindergartens und ist somit Ansprechpartner bei Fragen, Entscheidungen und rechtlichen Angelegenheiten. Kindergarten, Träger und Jugendamt arbeiten miteinander im Auftrag des Sozialministeriums. 
Anträge zur Übernahme der Kindergartengebühren werden vom Jugendamt bearbeitet. Die hierfür nötigen Daten werden vom Kindergarten bestätigt und ergänzt.

 

6. Beratungsstellen

Auf Anfrage kann der Kindergarten Adressen von Beratungsstellen / Selbsthilfegruppen weitergeben oder Ansprechpartner benennen.

 

7. PPD und Frühförderung

Der Caritas-Frühförderdienst (CFD) bietet im Pädagogisch-Psychologischen-Dienst (PPD) für Kindergartenkinder Hilfen in den Bereichen Sprache, Entwicklung und Verhalten an. Damit diese Hilfestellung einen Erfolg erzielt, ist die Zusammenarbeit zwischen Eltern, Kindergarten und dem PPD unverzichtbar.
Die pädagogische bzw. psychologische Hilfe findet im Kindergarten während der Öffnungszeit statt. Das Einverständnis der Eltern für die Betreuung und Förderung ist erforderlich. Termine für die Förderung werden rechtzeitig vereinbart. Kosten entstehen für die Eltern nicht. In Zusammenarbeit mit dem PPD findet nach Bedarf auch Logopädie und Ergotherapie im Kindergarten statt. Der Kindergarten stellt hierfür die geeigneten Räume zur Verfügung.

 

8. Caritasverband

Der Caritasverband für die Diozöse Passau e. V. ist Dachverband aller katholischen Kindertagesstätten. Die Abteilung Kinder-, Jugend- und Familienhilfe ist zuständig für die Beratung aller katholischen Kindertagesstätten in der Diözese Passau. Er vertritt die Interessen der Einrichtung auf örtlicher und überörtlicher Ebene. Er berät Träger, Mitarbeiter/innen und bietet Fortbildungsveranstaltungen an.

 

9. Englisch Sprachen Club

Je jünger die Kinder, desto leichter lernen sie eine Fremdsprache. Der Kindergarten kann dem Englisch-Sprachen-Club Räumlichkeiten am Nachmittag zur Verfügung stellen, sofern dies von den Eltern gewünscht wird. Die Einteilung und Anmeldung übernimmt der Sprachenclub selbst. Zu Beginn des Kindergartenjahres hängen jeweils Listen zur Anmeldung im Eingangsbereich aus. Die Kosten tragen die Eltern.

 

10. Musikschule

Musikalische Früherziehung ist von großer Bedeutung. Deshalb geben wir der Musikschule im Herbst die Möglichkeit im Kindergarten eine Schnupperstunde anzubieten und stellen während des Jahres außerhalb der Kindergartenzeit einen Raum für die Musikalische Früherziehung zur Verfügung Außerdem legen wir Informationsmaterial für interessierte Kinder und Eltern aus.

 

11. Integrative Arbeit

Im Mittelpunkt steht die ganzheitliche Förderung aller Kinder unter Berücksichtigung ihrer persönlichen Lebenssituation, ihrer Entwicklungsmöglichkeiten, ihrer Bedürfnisse und des Wohlbefindens.
Die pädagogischen Angebote und Aktivitäten sind so gestaltet, dass sich jedes Kind entsprechend seiner Möglichkeiten beteiligen kann.
Die Integrativ-Kinder erhalten im Kindergarten zusätzlich eine heilpädagogische - ergotherapeutische - oder logopädische Förderung durch verschiedene Förderstellen.
Die jeweiligen Therapeuten und die Erzieherin arbeiten eng zusammen. Das gesamte Kindergartenteam wird dabei im notwendigen Maß eingebunden. Eine intensive Zusammenarbeit mit den Eltern wird angestrebt. Jeder erlebt das Kind aus einer anderen fachlichen Perspektive, so dass sich durch den regen Austausch ein umfassendes Bild vom Kind ergibt.
Die integrative Arbeit orientiert sich am Entwicklungsstand, der Befindlichkeit und den Bedürfnissen des Kindes und wird so lebensnah wie möglich gestaltet. Es soll nicht nur an den individuellen Schwächen und Defiziten des Kindes gearbeitet, sondern an seinen Stärken angeknüpft werden. Außerdem soll eine gezielte Hilfestellung und Unterstützung gewährleistet sein, damit alltägliche und lebensnahe Situationen alleine bewältigt werden können.
Interessierte Eltern haben die Möglichkeit in die Therapie ihrer Kinder eingebunden zu werden, um aktiv daran teilzuhaben und einen Einblick in die Behandlungsweise zu erhalten.
Das wichtigste Ziel jedoch ist der natürliche und offene Umgang der Kinder untereinander, sowie auch der Eltern aus der Gruppe.