Einrichtung im Überblick

1. Lage des Kindergartens

Tittling ist eine Marktgemeinde im ländlichen Bereich. Der Kindergarten befindet sich in einer Siedlungsrandlage. Die Einrichtung ist durch zwei Straßen zu erreichen. An der Südseite des Gebäudes befindet sich ein 1.500 qm großer Garten, an der Nordseite erstreckt sich ein gepflasterter Vorplatz. Dieser ist mit einer Steinmauer eingegrenzt und durch ein eisernes Tor von der Straße aus zu erreichen. Zur Kirche, dem Marktplatz und den Geschäften sind es ca. 15 Minuten zu Fuß.

 

2. Träger der Einrichtung

Unsere Tageseinrichtung unterliegt der Trägerschaft der katholischen Pfarrkirchenstiftung und dem Caritasverband Passau. Da unser Kindergarten ein Teil der Pfarrgemeinde ist, erfährt das Kind, als Mitglied der Gemeinschaft, die Feste und Feiern des Kirchenjahres.

 

3. Entstehungsgeschichte

  • 1950 Pfarrer Irnfrieder gründete in einem Nebengebäude des Pfarrhof´s (Pfarrhof war jetziges Modehaus Heppl) einen behelfsmäßigen Kindergarten.
    Da kein Kinderspielplatz vorhanden war, wurde unterhalb der Kirche ein kleiner Spielplatz zur Verfügung gestellt.
  • 1964 übernahm die Pfarrkirchenstiftung die Trägerschaft.
  • 29. September 1971 Nach einem Jahr Bauarbeiten konnte der neu gebaute Kindergarten von einer Gruppe bezogen werden.
  • 3. Oktober 1971 Einweihung des Kindergartens mit Pfarrer Stündler
  • September 1989 In der Küche (Keller) wurde eine provisorische Notgruppe für den Vormittag (8.00-11.00 Uhr) eingerichtet.
  • 11. Juli 1991 Beginn des Anbaus (Intensivraum Gr. 2), Umbau (Turnraum/Personalraum) und Aufstockung des Kiga`s.
  • September/Oktober 1991 Start des Kindergarten-Alltags in allen 4 Vormittagsgruppen und der Nachmittagsgruppe.
  • 15. November 1991 Einweihung mit Pfarrer Sebastian Hinterberger
    Da der Name St. Josef in Vergessenheit geraten war und man keine Unterlagen über einen Namen des Kindergartens fand, wurde dieser nun unter den Schutz der Hl. Elisabeth gestellt.
  • September 2000 startet ein großes Projekt zur Sanierung und Umgestaltung des Garten, das im Sommer 2002 fast fertig ist.
  • Mai 2009 Die Gemeinde Tittling beschließt den Bau einer Kinderkrippe, welche dem Kindergarten angegliedert wird.
  • September 2009 Beginn der Bauarbeiten – Fertigstellung aller Bauarbeiten im Oktober 2010
  • 15. Oktober 2010 Einweihung der neuen Krippenräume durch Pfarrer R. Kallmaier
  • 15. Mai 2011 „Tag der offenen Tür“ für alle interessierten Tittlinger Bürger

 

4. Räumlichkeiten und Außengelände

Unsere Kindertagesstätte ist mit 5 Gruppenräumen anerkannt, 100 Plätze im Kindergarten und 15 Plätze in der Krippe sind genehmigt.
Die fünf Gruppen heißen Eichhörnchen, Sternen, Sonnenschein, Regenbogen und Zwergalgruppe. Die Spiel- und Arbeitsräume der Kindertagesstätte sind auf drei Ebenen verteilt.
4 Gruppenräume besitzen jeweils einen Intensivraum, sowie einen Sanitärbereich mit zwei Toiletten und drei Waschbecken und natürlich Garderoben.
Die Krippe wurde mit Gruppen- und Schlafraum, einem Wickel/Sanitärbereich und Kinderwagenabstellraum ausgestattet.
Die Bereiche außerhalb der Gruppenräume werden vielfältig genutzt, z.B. als Spiel für Bewegungsfläche, Veranstaltungen usw.
Im Untergeschoß kann ein gemeinsamer Turnraum und eine Küche genutzt werden. Außerdem verfügt die Kindertagesstätte über einen Personalraum.

Unsere Einrichtung erfreut sich über einen großen, gut beschatteten Garten. Der untere Bereich ist mit 2 Schaukeln, einer Rutsche, zwei Sandkästen, einem Kletterturm, Balancierbalken und mehreren Häuschen ausgestattet – im oberen Bereich des Gartens finden sich Fahrgelegenheiten für Räder und Roller, eine Sitzeisenbahn und eine große Wasserstelle.
Für die Kinder der Krippengruppe wurde ein separater Garten mit Spielgeräten für Kinder unter drei Jahren angelegt.

 

5. Material und Ausstattung

Auf jeder Ebene der Kindertagesstätte befindet sich eine Grundausstattung von Möbeln, Spiel- und Arbeitsmaterial. Dazu gehören z.B. die kindgerechte Haushaltsecke, ausreichend Tische und Stühle, Teppiche, Eigentumsfächer, verschiedene Schränke und Regale, Radio und vieles mehr. Durch die beweglichen Elemente werden die Gruppenräume individuell gestaltet und verschiedene Spielbereiche geschaffen für Rollenspiel, Konstruktion und Bau, Kreativität, Buch, Tischspiele und Puzzle. Große Kissen und Würfelelemente regen die Kinder an zu Bewegungs-,- Bau,-Rollen,-und Phantasiespielen, Kuschelbereiche sorgen für gemütliche und entspannte Atmosphäre.
Im Rollenspielbereich finden sich Kleider, Hüte, Decken, Kissen, kindgerechte Alltagsgegenstände wie Schränke, Sitzbänke, Betten, Geschirr, Obst und natürlich dürfen Puppen nicht fehlen.
Im Kreativbereich befinden sich Bastel- und Malmaterialien zum freien erfinderischen Gestalten.
Der Konstruktions- und Baubereich ist mit Konstruktionsmaterialien verschiedenster Art ausgestattet – außerdem ergänzen Fahrzeuge, Tiere und Naturmaterialien das Angebot.
Der Umgang mit Bilderbüchern hat in unserer Kindertagesstätte einen hohen Stellenwert, deshalb bieten wir im Haus viele Möglichkeiten zur Bilderbuchbetrachtung.
In den Schrankfächern finden Legematerial, didaktische Materialien, Instrumente, Gesellschafts- und Regelspiele ihren Platz. Jede Gruppe ist mit Puzzle, Form- und Farbspielen, Zuordnungsspielen, Steckspielen, Würfel- und Gemeinschaftsspielen, Holzmaterialen und Perlen individuell ausgestattet.

 

6. Situations- und Umfeldanalyse

a) Lage und Einzugsbereich:

  • Politische Sitzgemeinde: Markt Tittling
  • Kinder aus dem Einzugsgebiet Tittling und Nachbargemeinden
  • Kindergarten im ländlichen Bereich
  • Ein Bus wird nicht eingesetzt

b) soziales Umfeld/Lebensbedingungen:

  • Die Kinder und ihre Familien kommen aus verschiedenen Wohngegenden – sie reichen von großräumig und weitläufig (Weiler, Dörfer, Bauernhof) bis hin zu beengten Wohnverhältnissen (Tittling Ort
  • direkt an befahrenen Straßen liegende Häuser oder Mietwohnungen, mit wenig Möglichkeit spontan auf Wiesen oder Spielplätzen zu toben).
  • Um die Kindertagesstätte aus den umliegenden Orten zu erreichen, sind die Familien auf ein Fahrzeug oder auf eine Fahrgemeinschaft angewiesen. Ein Bus ist jedoch unrentabel.
  • Die Lebensbedingungen der Kinder sind recht unterschiedlich.
  • Kinder aus sozial schwachen Familien sind anteilsmäßig in jeder Gruppe vorhanden.
  • Kinder mit erhöhtem Förderbedarf können in den Gruppen aufgenommen werden.

c) Besonderheiten/Erlebnisfelder der Kinder:

Weitere Einrichtungen:

  • Grund- und Hauptschule, Realschule, Praxis für Ergotherapie
  • Gute Möglichkeit der ärztlichen Grundversorgung
  • Apotheken, Lebensmittel-, Schreib- und Spielwarengeschäfte, Druckerei, Bekleidungs- und Schuhgeschäfte
  • Busverbindung zu den umliegenden Städten
  • Es gibt ausreichend Vereine und Angebote zur Freizeitgestaltung. Außerdem genügend Spielplätze für Kinder.
  • Im Sommer stehen verschiedene Badeseen und in den Herbst- und Wintermonaten ein Hallenbad zur Verfügung.
  • zunehmende Arbeitslosigkeit vor Ort
  • immer mehr allein erziehende Eltern
  • Glaubensformen: Überwiegend katholisch, vereinzelt evangelisch oder andere Religionsgemeinschaften

 

7. pädagogisches Personal

Das pädagogische Team ist verantwortlich für die gesamte Kindertagesstätte und das pädagogische Konzept. Dieses Konzept wird von allen getragen, verantwortet und in einem ständigen Dialog weiterentwickelt. An erster Stelle unserer Pädagogik steht das Wohl des Kindes.

a) Anzahl:
Die Kindertagesstätte steht unter der Leitung einer pädagogischen Fachkraft (Erzieherin).
In jeder Gruppe arbeiten eine pädagogische Fachkraft und eine pädagogische Zweitkraft. Die Zweitkraft kann eine Kinderpflegerin oder eine Berufspraktikantin sein. Nach Möglichkeit wird eine Vorpraktikantin eingestellt. Für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf werden Zusatzkräfte bzw. Zusatzdienste beantragt.

b) Fortbildung und Qualifikation:
Der Ausbildungsweg zur Erzieherin umfasst eine 5-jährige Ausbildung an einer Fachakademie für Sozialpädagogik. Der Ausbildungsweg zur Kinderpflegerin besteht aus einer 2-jährigen Schulzeit an der Berufs-Fachschule für Hauswirtschaft- und Kinderpflege. Durch eine Zusatzausbildung qualifizieren sich mehrere Mitarbeiter zur Krippenpädagogin. Das Team der Kindertagesstätte St. Elisabeth nimmt regelmäßig an Fortbildungen teil. Die Fortbildung der Mitarbeiterinnen geschieht durch Einrichtungsübergreifende Fachberatungen, regionale Arbeitskreise, überregionale Fortbildungen.
Das Team trifft sich 14tägig für 1,5 Stunden zur Besprechung, Vorbereitung und Planung.

 

8. Finanzielle Mittel

Bezuschussung:
Die staatliche Förderung erfolgt Kind bezogen. Sie wird für jedes Kind geleistet, das von der Gemeinde gefördert wird. Der jährliche staatliche Förderbetrag pro Kind errechnet sich als Produkt aus Basiswert, Buchungszeit- und Gewichtungsfaktor. Da Kindergärten erhebliche Kosten verursachen, die von der öffentlichen Hand bezuschusst aber nicht gedeckt werden können, sind Elternbeiträge unvermeidlich, um die Restkosten des Trägers im Rahmen zu halten. Der Beitrag setzt sich aus dem Grundbeitrag pro Gruppe/Buchungszeit zusammen und den zusätzlich entstehenden Kosten für das Spiel- und Getränkegeld. Die Aufnahmegebühr ist einmalig beim Eintritt in den Kindergarten zu leisten.
Alle Kosten werden per Einzugsermächtigung vom Konto abgebucht. Der gesamte Kindergartenbeitrag wird für 12 Monate berechnet, da die Kosten das ganze Jahr, also auch im August, entstehen.
Die genauen Beträge entnehmen Sie bitte dem Aufnahmevertrag.

 

9. Öffnungs- und Schließzeiten

Die Öffnungszeiten der einzelnen Gruppen können im Infoblatt nachgelesen werden.

Unsere Einrichtung hat insgesamt 30 Schließtage und ist im August geschlossen. Die verbleibenden Schließtage werden in Absprache von Kindergartenpersonal, Träger und Elternbeirat festgelegt und genehmigt. Die aktuelle Regelung für das jeweilige Jahr entnehmen Sie dem Elternbrief zu Beginn des Kindergartenjahres oder dem Aushang im Eingangsbereich. Während der Oster- und Pfingstferien bietet der Kindergarten einen Bereitschaftsdienst an. Dieser Feriendienst ermöglicht dem Personal Urlaub und Überstunden abzubauen. Außerdem können und sollen die Kinder auch Ferien machen.
Diese Regelung hat sich erfahrungsgemäß seitens Eltern, Kinder und Personal gut bewährt. Im Januar werden Listen zur Bedarfsermittlung ausgehängt, in die sich jeder einschreiben kann.

 

10. Telefondienst im Kindergarten

Um den Tagesablauf nicht in allen Gruppen zu stören, hat immer eine Gruppe, täglich im Wechsel Telefondienst.